Städtische
Kreativität - Erfahrungen im Umgang mit Schrumpfungsprozessen
Viele Kommunen beschränken sich in ihren Konzepten zum Stadtumbau sehr
einseitig auf die städtebaulichen und wohnungswirtschaftlichen Probleme
und setzen nur dort zur Heilung der gegenwärtigen Symptome der Schrumpfungs-
und Leerstandsentwicklungen an. Notwendig ist aber, von den grundsätzlichen
Ursachen und Entwicklungen auszugehen und kreativ neue Perspektiven
für die Stadtentwicklung in wirtschaftlicher, sozialer, kultureller,
baulicher und wohnungswirtschaftlicher Hinsicht zu entwickeln.
Heike
Liebmann, Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung (Erkner
bei Berlin), Dr. Tobias Robischon, Schader-Stiftung (Darmstadt) über
Erfahrungen und kreative Handlungskonzepte im positiven Umgang mit Schrumpfungsprozessen
aus den neuen Ländern und aus Westeuropa. -->
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Risiken
und Nebenwirkungen des Stadtumbaus
Seit ungefähr vier Jahren gehören Leerstand und Stadtumbau
zu den am meisten diskutierten Themen in der deutschen Stadtentwicklung.
Seit 2001 läuft das Bund-Länder-Programm Stadtumbau Ost
mit einem Umfang von 2,5 Mrd. Euro, in dem erstmals in der Geschichte
der deutschen Wohnungspolitik der ersatzlose Abriss von Wohnraum gefördert
wird. Trotzdem ist die Stimmung in der mit dem Stadtumbau
befassten Fachöffentlichkeit zur Zeit eher skeptisch. Denn mit dem Stadtumbau
ist eine ganze Anzahl an neuen Problemen aufgetaucht.
Matthias Bernt, Umweltforschungszentrum Leipzig (UFZ), über Entwicklungen
voller Risiken und die Gefahren nicht intendierter Nebenwirkungen. -->
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Wohnstandortmarketing
- Strategie zur Bestandsaufwertung und sozialen Stabilisierung städtischer
Wohnquartiere
Die kommunale Wohnungspolitik in größeren und mittleren Städten steht
vor neuen Herausforderungen. Entwicklungen wie der demographische Wandel
und gesellschaftliche Veränderungen treten zu bereits länger bekannten
Phänomenen der Siedlungsentwicklung. Mit der Strategie des Wohnstandortmarketings
sollen Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie Bevölkerungsverluste innerstädtischer
Quartiere verringert werden können.
Beitrag von Florian Koch, Institut für Stadtforschung und Strukturpolitik
(IfS), auf Grundlage seiner Diplomarbeit Wohnstandortmarketing
Strategie zur Bestandsaufwertung und sozialen Stabilisierung
innerstädtischer Wohnquartiere dargestellt am Beispiel Düsseldorf Flingern-Süd
an der Fakultät Raumplanung, Universität Dortmund, 2002. -->
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Aktiv
Wohnen: Stadtumbau in Dessau
Dessau wächst. Flächenmäßig. Die Bevölkerungszahl ist jedoch, wie
in den meisten ostdeutschen Städten, stark rückläufig. Das Zusammenwirken
dieser Entwicklungen könnte zu erschreckenden Szenarien von verwaisten,
ereignisarmen, fragmentierten und segregierten Innenstädten führen.
Kurzzusammenfassung einer Diplomarbeit am Fachbereich Architektur der
TU Berlin von Moritz Löer im Februar 2003. -->
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Neuer
Studiengang an der Universität Leipzig: "urban management"
Ab kommendem Oktober (WS 2003/2004) bietet die Universität Leipzig den
zweijährigen postgradualen Vollzeitstudiengang Master of Science in
urban management an. Inhaltlichen Schwerpunkt bildet die
interdisziplinäre Auseinandersetzung mit dem sich vor allem im Osten
Deutschlands vollziehenden wirtschaftlichen und demografischen Strukturwandel
und den daraus resultierenden aktuellen Anforderungen der Stadtentwicklung.
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