Tabuzone Stadtumbau-Ost
Rainer Bohne versucht, das Problem in seiner gesellschaftlichen Dimension
zu verdeutlichen. Dabei steht insbesondere das Aufräumen mit Fehleinschätzungen
und Verharmlosungen im Vordergrund. Immer wieder wird behauptet, die
Planenden in der Verwaltung und den Büros hätten nicht oder zumindest
nicht rechtzeitig auf die kommenden Probleme hingewiesen, die Daten
nicht ausreichend gewürdigt und dadurch der Politik und Verwaltung nicht
die notwendigen Hinweise gegeben, um frühzeitig Fehlentwicklungen entgegenwirken
zu können. Genau das ist aber nicht richtig.
Rainer Bohne, Geschäftsführer der Vereinigung für Stadt-, Regional-
und Landesplanung, SRL, Vorstandsmitglied der Berliner Architektenkammer
über eine Geschichte von Tabus und Verharmlosungen. -->
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Baukultur im Stadtumbauprozess
In der Verknüpfung der Themenfelder besteht kein Widerspruch, sondern
vielmehr eine Chance, das Erscheinungsbild und die Qualität der Städte
im positiven Sinn zu verändern. Architektur und Baukultur müssen in
unserer Gesellschaft und im Stadtumbauprozess einen höheren Stellenwert
erhalten, soll sich das Bauen bzw. das Umbauen in den ost- und westdeutschen
Städten nicht auf technische oder betriebswirtschaftliche Aspekte beschränken.
Christoph Haller, Mitarbeiter am Institut für Regionalentwicklung
und Strukturplanung (IRS) und Janos Brenner, Bundesministerium für
Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, stellen die Ergebnisse einer Studie
vor. --> mehr
Soziale Stadt - Schrumpfende Stadt: Eine Zwischenbilanz
Zum einen liegen aus 16 Modellquartieren der Bundesländer erste Erfahrungen
und Erkenntnisse in der Umsetzung des Bund-Länder-Programms „Stadtteile
mit besonderem Entwicklungsbedarf – die soziale Stadt“ vor. Zum andern
beginnt derzeit eine breit angelegte bundesweite Programmevaluierung,
um Zielorientierung und Wirksamkeit dieses integrierten Stadtentwicklungsansatzes
zu untersuchen. Der anspruchsvolle Ansatz hat in den meisten Modellstädten
zu einer Vielzahl von integrierten Projekten geführt, die der Beseitigung
von grundsätzlichen und örtlichen Defiziten dienen sollen. Gleichzeitig
haben die Programmziele – so scheint es – die strukturelle Ebene von
Politik und Verwaltung noch kaum erreicht.
Ingeborg Beer (Stadtforschung + Sozialplanung, Berlin), Andrea Haase
(Hochschule Anhalt, Fachbereich Architektur), Ronald Kunze und Erich
Buhmann sehen Verflechtungsräume und Schnittstellen. -->
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Wohnungsleerstand und Heizkosten - Wie hoch ist die Belastung für
den Vermieter?
Wohnungsleerstand kann für die bewohnten Wohnungen ein Mehr an Heizenergie
bedeuten. Haben die entsprechenden Mieter tatsächlich dementsprechend
höhere Heizkosten zu tragen? Inwieweit wird der Vermieter bei Leerstand
an den Heizkosten beteiligt?
Antworten auf diese Fragen im Beitrag von Clemens Deilmann, Karin Gruhler,
Martina Möbius (IÖR, Dresden). -->
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Ökologische
Effekte der Bestandsentwicklung in schrumpfenden Stadtregionen
In der stadtökologischen Diskussion kristallisiert
sich heraus, dass die ökologischen Wirkungen, die mit Schrumpfungsprozessen
verknüpft sind, eine eigene Problemkategorie darstellen. Der Beitrag
fokussiert auf die Inanspruchnahme von Ressourcen (Baustoffe), Emissionen
(CO2) und Wohnbauland auf Basis der zukünftigen Wohnungsbestandsentwicklung.
Die Berechnung der Effekte wird am Beispiel der Stadt Bautzen dargestellt.
Georg Schiller, Clemens Deilmann, Irene Iwanow (IÖR, Dresden).
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