Newsletter Schrumpfende Stadt / Stadtumbau Ost Nr. 43
November + Dezember 2009
wird herausgegeben von der Arbeitsgruppe schrumpfende-stadt.de und unterstützt von
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Kontakt Redaktion: Anne Brandl & Benno Brandstetter
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Inhalt
I. Ausgewählte neue Veröffentlichungen
II. Neuigkeiten
III. Zusammenfassungen von Abschlussarbeiten
IV. Veranstaltungstermine & Redaktionelle Hinweise
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I. Ausgewählte neue Veröffentlichungen:
Schröder (Hrsg.): Die Idee der Stadt / L'idea della città
Der architektonische Rationalismus geht von der Annahme aus, dass Architektur auf zeitlosen Regeln und Gesetzen gründet. Die dreibändige Edition, die in der Nachfolge des Kölner Kongresses "Die Idee der Stadt. Konzepte einer rationalistischen Architektur" vom September 2008 erscheint, konfrontiert die Idee des Rationalismus in der Architektur mit den großen zeitgenössischen Fragen, die sich an den Entwurf und das Bauen in der Gegenwart richten. Architekten, Architekturtheoretiker, -historiker und -kritiker stellen in ihren Beiträgen überkommene und erneuernde Theorien, Konzeptionen und Ideen einer Architektur der Stadt vor.
Uwe Schröder (Hrsg.): Die Idee der Stadt / L'idea della città, 2009, 652 Seiten, Wasmuth Verlag, ISBN 978-3803007032, 49,90 €
Baur/ Feuz / Gasser Derungs/ Gmünder / Hausheer / Jann / Krass / Maag / Tgetgel / Zwissler: Meine, Deine schönste Stadt: Merkmale für urbane Lebensqualität
Was macht eine Stadt lebenswert? Auf diese Frage geben die einschlägigen Rankings nur unzureichend Antwort. Deren ökonomisch ausgerichtete, quantitative Kriterien sind oft aus dem Kontext genommen und erscheinen als die einzig ausschlaggebenden, allgemein erwünschten Lebensqualitäten in der Stadt. Persönliche Erfahrungen sind jedoch weit vielschichtiger. Die Autoren haben zunächst die gängigen Städterankings hinterfragt, um anschliessend Stadtszenen aus dem Alltag zu analysieren und Kriterien zu entwickeln, mit Hilfe derer urbane Lebensqualitäten auch unter emotionalen, weichen Aspekten rational beleuchtet werden können. Das Ergebnis sind 50 Kriterien mit einem Fragenkatalog, die den Leser auffordern aktiv über die eigenen Kriterien für städtische Lebensqualität zu reflektieren.
Ruedi Baur/ Martin Feuz / Carmen Gasser Derungs/ Andrea Gmünder / Thomas Hausheer / Martin Jann / Philipp Krass / Trond Maag / Ursula Tgetgel / Marcel Zwissler: Meine, Deine schönste Stadt: Merkmale für urbane Lebensqualität, 2009, 192 S., Lars Müller Verlag, ISBN 978-3037781852, 19,90 €
Angst / Klaus / Michaelis / Müller / Wolff / Müller (Hrsg.): zone*imaginaire: Zwischennutzungen in Industriearealen
Die Publikation vergleicht Zwischennutzungen in ehemaligen Industriearealen in Aarau, Winterthur und Zürich und bezieht weitere Areale in der Schweiz und im Ausland mit ein. Es werden systematisch die Aktivitäten in zwischengenutzten Arealen, deren Wert und Bedeutung, empirisch untersucht. Zwischengenutzte Areale liegen nicht brach, sondern sind Brennpunkte innovativer Betriebe und Kulturen. Sie bilden «Espaces de lImaginaire», wo vieles möglich ist. zone'imaginaire zeigt Wege auf, wie mit den Arealen planerisch verfahren werden kann: einerseits mit den Zwischennutzungen selber, andererseits mit Umnutzungsprozessen oder gar Modellen, die den Verbleib bisheriger Aktivitäten ermöglichen. Ein umfangreicher "Werkzeugkasten" am Ende des Buches liefert konkrete Instrumente und Anwendungen für die verschiedenen Akteure.
Marc Angst / Philipp Klaus / Tabea Michaelis / Rosmarie Müller / Richard Wolff / Stephan Müller (Hrsg.): zone*imaginaire: Zwischennutzungen in Industriearealen, 2009, 220 S., Vdf Hochschulverlag, ISBN 978-3728132772, 39,90 €
Lütke Daltrup / Zlonicky (Hrsg.): Große Projekte in Deutschen Städten: Stadtentwicklung 1990 - 2010
Als die Großsiedlungen in Verruf gerieten, wurden kleine Projekte Leitbild für den Umbau der Städte. Wiedervereinigung und Globalisierung haben in Deutschland die Entwicklung neuer großer Projekte initiiert. Die Städte nutzen die Chancen des Strukturwandels, viele Konversionsflächen werden neu entwickelt. Dabei geht es um Stadt, nicht um Siedlungen. Der Umgang mit städtischer Vielfalt und sozialer Heterogenität, mit Integration und Kohäsion, mit Geschichte und guter Gestaltung ist Daueraufgabe der Stadtentwicklung. So auch in den vorgestellten Projekten dieser Veröffentlichung. Große Projekte als Modelle für zukünftige Lebensverhältnisse können mit ihren Qualitäten Maßstäbe setzen und mit ihren Mängeln notwendige Lernprozesse fördern. Somit zeichnen die großen Projekte generalisierbare Bilder für die Zukunft der europäischen Stadt.
Engelbert Lütke Daltrup / Peter Zlonicky (Hrsg.): Große Projekte in Deutschen Städten: Stadtentwicklung 1990 – 2010, 2009, 183 S., Jovis Verlag, ISBN 978-3868590418, 42 €
Harth / Herlyn / Scheller / Tessin: Stadt als Erlebnis: Wolfsburg - Zur stadtkulturellen Bedeutung von Großprojekten
Die vierte stadtsoziologische Untersuchung der 1938 gegründeten Stadt Wolfsburg führt eine in Deutschland einmalige Langzeituntersuchung fort. Im Mittelpunkt der neuen Studie steht die Stadtentwicklungsphase, in der in Wolfsburg versucht wurde, über den Bau erlebnisorientierter Großprojekte den Charakter und das Image der Stadt neu zu bestimmen. In keiner anderen Stadt ist dieser "Festivalisierungsansatz" einerseits so konsequent und insofern auch paradigmatisch, andererseits aber auch so ortsspezifisch verfolgt worden. Die Untersuchung beschäftigt sich mit den stadtkulturellen Auswirkungen dieser "erlebnisorientierten" Stadtentwicklungspolitik für die Integration der Bewohnerschaft, die Urbanität der Stadt und die lokale Demokratie.
Annette Harth / Ulfert Herlyn / Gitta Scheller / Wulf Tessin: Stadt als Erlebnis: Wolfsburg - Zur stadtkulturellen Bedeutung von Großprojekten, 2009, 252 S., VS-Verlag, ISBN 978-3531169842, 24,90 €
Koch: Die europäische Stadt in Transformation: Stadtplanung und Stadtentwicklungspolitik im postsozialistischen Warschau
Ziel des Buchs ist die Analyse post-sozialistischer Stadtpolitik. Dabei wird insbesondere untersucht, inwieweit sich osteuropäische Städte nach der Phase des Sozialismus dem Modell der "Europäischen Stadt" annähern. Am Beispiel von Warschau wird aufgezeigt, dass der institutionelle Handlungsspielraum sowie die formellen stadtpolitischen Ziele durchaus dem Modell der europäischen Stadt folgen. Parallel zu diesen formellen Strukturen dominieren jedoch die Praxis der Stadtentwicklungspolitik informelle Prozesse und Absprachen, die in der Regel durch finanzstarke Akteure bestimmt werden. Diese Dualität der Warschauer Stadtentwicklungspolitik steht im Widerspruch zum Modell der europäischen Stadt. Durch einen Vergleich mit den Städten Budapest, Prag, Wroclaw, Poznan und Gdansk werden die Charakteristika post-sozialistischer Stadtpolitik sowie die Warschau-spezifischen Eigenheiten aufgezeigt. Es wird deutlich, dass es keine lineare Annäherung der post-sozialistischen Stadt an das europäische Modell gibt, sondern vielmehr von einer spezifischen, osteuropäischen Form der Stadtpolitik auszugehen ist.
Florian Koch: Die europäische Stadt in Transformation: Stadtplanung und Stadtentwicklungspolitik im postsozialistischen Warschau, 2009, 275 S., VS-Verlag, ISBN 978-3531170909, 34,90 €
Bukow: Urbanes Zusammenleben: Zum Umgang mit Migration und Mobilität in europäischen Stadtgesellschaften
Seit der letzten Globalisierungswelle hat sich die (grenzüberschreitende) Mobilität noch einmal erheblich verstärkt. Die Reaktionen hierauf sind unterschiedlich. Während europäische Stadtgesellschaften auf der Alltagsebene auf die Jahrhunderte lang erworbenen Kompetenzen im Umgang mit Vielfalt zurückgreifen können und so mit der zunehmenden Diversität überwiegend erfolgreich umzugehen vermögen, orientiert sich die öffentliche Debatte weiter an nationalen Vorstellungen, die dem entgegenstehen. Die Arbeit zeigt auf, wie dringend es geboten ist, sich der bewährten urbanen Kompetenz im Umgang mit Vielfalt zu vergewissern und die Gesellschaft von dort aus neu zu entwerfen.
Wolf-Dietrich Bukow: Urbanes Zusammenleben: Zum Umgang mit Migration und Mobilität in europäischen Stadtgesellschaften, 2009, 261 S., VS Verlag, ISBN 978-3531170541, 29,90 €
Quenzel (Hrsg.): Entwicklungsfaktor Kultur
Kultur gilt längst als zentraler Faktor der Stadtentwicklung. Doch wann und wie entstehen kulturelle Innovationen? Welche ökonomischen und politischen Wirkungen kann Kultur entfalten? In Erweiterung von Richard Floridas These, dass der ökonomische Aufschwung einer Stadt von ihrer kulturellen Innovationskraft abhängt, gehen die AutorInnen diesen Fragen nach und leisten damit einen Beitrag, das Zusammenspiel von künstlerischer und ökonomischer Innovationskraft, von kultureller Heterogenität, Kreativität und Gemeinschaftsentwicklung zu erklären.
Gudrun Quenzel (Hrsg.), Entwicklungsfaktor Kultur, 2009, 246 S., transcript, ISBN 978-3-8376-1353-7, 25,80 €
Elbl: kultur.macht.partizipation
Welche Einfluss- und Mitgestaltungsmöglichkeiten haben engagementbereite Menschen im Kulturbereich? In welcher Form können sie mitreden, mitmachen, mitgestalten oder mitentscheiden? Die Publikation liefert einen Überblick über Anforderungen, Verbreitung und Formen des bürgerschaftlichen Engagements im Feld der Kultur. Am Beispiel Hamburger Kulturprojekte werden die Qualität aber auch die Defizite bei der Beteiligung freiwillig Engagierter deutlich.
Martin Elbl: kultur.macht.partizipation – Freiwilliges Engagement und seine Einbindung am Beispiel von Hamburger Kulturinstitutionen und -projekten. mitarbeiten.skript Nr. 03, Verlag Stiftung MITARBEIT, Bonn 2009, 34 S., 5,00 Euro, ISBN 978-3-941143-03-6, weitere Information und Bestellung hier.
BMVBS/BBSR (Hrsg.): Contracting im Mietwohnungsbau - Forschungen, Heft 141
Um den klimapolitischen Zielen der Bundesregierung gerecht werden zu können, bedarf es der Erschließung möglichst vieler Einsparpotenziale. Private Haushalte können hier aufgrund des hohen Bestandes an alten Heizungsanlagen einen bedeutenden Beitrag zur Energie-, Kosten- und CO2-Einsparungen leisten. Contracting kann - insbesondere für die professionelle Wohnungswirtschaft - in diesem Zusammenhang ein geeignetes Instrument darstellen. Allerdings wird der mögliche Mehrwert des Produktes Contracting gegenüber der klassischen Eigenbesorgung durch den Vermieter trotz einer Belebung des Marktes seit Mitte der 1990er Jahre nach wie vor kontrovers und teilweise undifferenziert diskutiert. Das vorliegende Gutachten zeigt den Status quo des Marktes, Entwicklungsmöglichkeiten sowie Nutzungs- und Einsparpotenziale auf. Download hier.
Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung / Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (Hrsg.) / Bremer Energie Institut (Bearb.): Contracting im Mietwohnungsbau, Reihe Forschungen - Heft 141, 2009, 104 S., ISBN 978-3-87994-473-6, kostenlos
Neu (Hrsg.): Daseinsvorsorge: Eine gesellschaftswissenschaftliche Annäherung
Der demografische Wandel und die Finanzknappheit der öffentlichen Kassen haben in den vergangenen Jahren zu vielfältigen Veränderungen in der (kommunalen) Daseinsvorsorge geführt. Vor allem entlegene ländliche Räume in Ost- und Westdeutschland sehen sich mit den unmittelbaren Folgen des Umbaus der öffentlichen Infrastruktur konfrontiert. Die AutorInnen betrachten die Ursachen und Konsequenzen des Wandels der Daseinsvorsorge, fragen aber zugleich auch nach den größeren gesellschaftlichen Zusammenhängen wie dem Wandel des Wohlfahrtsstaates und der neuen Rolle der Bürger bei der Leistungserbringung von Infrastruktur. Der Band bietet eine umfassende Zusammenschau verschiedener Disziplinen (Rechtswissenschaften, Geographie, Soziologie) auf das aus gesellschaftswissenschaftlicher Perspektive bisher wenig erforschte Thema Daseinsvorsorge.
Claudia Neu (Hrsg.): Daseinsvorsorge: Eine gesellschaftswissenschaftliche Annäherung, 2009, 222 S., VS Verlag, ISBN 978-3531166278, 34,90 €
Bertelsmann Stiftung (Hrsg.): Wer, wo, wie viele? Bevölkerung in Deutschland 2025: Praxiswissen für Kommunen
Leben und Zusammenleben in den Städten und Gemeinden werden sich durch den rasch fortschreitenden Alterungsprozess erheblich verändern. Welche Konsequenzen ergeben sich daraus beispielsweise für Wohnen, Schule oder Einzelhandel? Auf der Internetseite http://www.wegweiser-kommune.de bietet die Bertelsmann Stiftung für alle Kommunen ab 5.000 Einwohner spezifische Daten und Fakten zu den Auswirkungen des demographischen Wandels als Grundlage für kommunale Planungsprozesse an. Im vorliegenden Band werden hieraus Analysen zur Bevölkerungsentwicklung im Kontext des jeweiligen Bundeslandes vorgestellt. Die Besonderheiten und Möglichkeiten - aber auch die Grenzen - von Bevölkerungsvorausberechnungen werden verdeutlicht: Was ist zu berücksichtigen, wenn in der Kommune verschiedene Prognosen vorliegen? Wie können Prognose-Ergebnisse in kommunale Planungsprozesse einbezogen werden? Welche Fragen stellen sich den Kommunen mit Vorliegen einer Bevölkerungsprognose? Es werden konkrete Anregungen für die Nutzung von Prognosen für ausgewählte kommunale Handlungsfelder gegeben.
Bertelsmann Stiftung (Hrsg.): Wer, wo, wie viele? Bevölkerung in Deutschland 2025: Praxiswissen für Kommunen, 2009, 175 S., Bertelsmann Stiftung, ISBN 978-3867930420, 20 €
Bucher / Flöthmann (Hrsg.): Demographische Alterung auf kommunaler Ebene: Umsetzung und Konsequenzen
Diese Dokumentation der Jahrestagung 2008 der Deutschen Gesellschaft für Demographie in Stuttgart mit dem Generalthema "Umsetzung und Konsequenzen der demographischen Alterung auf kommunaler Ebene" enthält Beiträge, die sich aus verschiedenen Blickwinkeln mit der demographischen Alterung und ihrer kommunalpolitischen wie auch regionalpolitischen Bewältigung befasst. Verschiedene Teilbereiche der Kommunalpolitik werden mit Blick auf die soziale Sicherung und die Bereitstellung von altersspezifischer Infrastruktur beleuchtet. Die Bandbreite der angesprochenen Aspekte vermittelt das Ausmaß der Herausforderung, die die Alterung für die Kommunen in den nächsten Jahrzehnten darstellt.
Hansjörg Bucher / E.-Jürgen Flöthmann (Hrsg.): Demographische Alterung auf kommunaler Ebene: Umsetzung und Konsequenzen, 2009, 172 S., Books on Demand, ISBN 978-3839134948, 11,90 €
Bruch / Kunze / Böhm: Generationen erfolgreich führen: Konzepte und Praxiserfahrungen zum Management des demographischen Wandels
Die Autoren beschreiben die Auswirkungen des demographischen Wandels auf Unternehmen und geben Handlungsempfehlungen für Personalmanager und Führungskräfte. Dabei werden die Konsequenzen dieses Wandels in Bezug auf verschiedene Ebenen des Unternehmens - individuelle, Team- und Organisationsebene - thematisiert. Alterungsprozesse sowie insbesondere der zunehmende Generationenmix und seine Folgen werden anschaulich beschrieben und interpretiert, verschiedene Lösungsansätze werden vorgestellt. Best-Practice-Beispiele aus deutschen und schweizerischen Unternehmen zeigen praktische Umsetzungsformen und stellen konkrete Umsetzungsmöglichkeiten aus verschiedenen Branchen vor.
Heike Bruch / Florian Kunze / Stephan Böhm: Generationen erfolgreich führen: Konzepte und Praxiserfahrungen zum Management des demographischen Wandels, 2009, 275 S., Gabler Verlag, ISBN 978-3834910424, 39,90 €
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II. Neuigkeiten
Bundestransferstelle für das Städtebauförderprogramm "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren"
Die neu gegründete Bundestransferstelle ist unter der Internetseite http://www.aktivezentren.de erreichbar. Dort ist auch eine Broschüre zur Strategie des Programms "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" als Download verfügbar.
BBSR (Hrsg.): INKAR 2009
Mit der CD-ROM INKAR 2009 wird für all diejenigen ein umfassendes, detailreiches Instrument angeboten, die an genauen Kenntnissen über die Standort- und Lebensbedingungen in Städten, Kreisen und Regionen interessiert sind und solide Grundlagen für die Informationsvermittlung oder für politische und wirtschaftliche Planungen und Entscheidungen benötigen. Die Ausgabe 2009 enthält mehr als 450 Indikatoren, die nach insgesamt 24 Themenbereichen gegliedert sind. Das Spektrum umfasst die Themen Arbeitslosigkeit, Bauen und Wohnen, Beschäftigung und Erwerbstätigkeit, Bevölkerung einschließlich Bevölkerungsprognose, Bildung, Einkommen und Verdienst, Flächennutzung, medizinische Versorgung und Infrastruktur, Öffentliche Haushalte, raumwirksame Mittel, Siedlungs- und Sozialstruktur, Verkehr und Erreichbarkeit sowie Wirtschaft.
BBSR (Hrgs.): INKAR 2009. Indikatoren, Karten und Graphiken zur Raum- und Stadtentwicklung in Deutschland und in Europa, 2009, ISBN 978-3-87994-931-1, 45 € zzgl. Versand, bestellen bei: selbstverlag@bbr.bund.de
Denkwerk Zukunft: Besser statt mehr - Wohlstand im 21. Jahrhundert
Am 30. November 2009 fand in Berlin die erste Konferenz des Denkwerks Zukunft statt. Die Präsentation und Audio-Mitschnitte der Vorträge und der Podiumsdiskussion (u.a. Dennis L. Meadows, Horst W. Opaschowski, Meinhard Miegel, Jakob von Uexküll, Klaus Wiegandt) sowie Pressestimmen zur Konferenz finden Sie hier. Fazit der Konferenz: Wohlstand wird im 21. Jahrhundert weniger an Geld und Gütern als vielmehr an immateriellen Kategorien wie Vertrauen, gelungenen Beziehungen und gesellschaftlicher Teilhabe bemessen werden. Auch wenn auf der Konferenz erst ansatzweise geklärt werden konnte, wie der bestehende Wachstumszwang überwunden und künftige Wirtschafts- und Lebensformen gestaltet werden könnten, wurde deutlich, dass technische Innovationen allein die demographischen, sozialen und ökologischen Probleme nicht lösen werden. Zu ihrer Lösung bedarf es eines grundlegenden Umdenkens, einer kulturellen Erneuerung. Hierzu will das Denkwerk Zukunft beitragen. Weitere Informationen zum Denkwerk Zukunft der Stiftung kulturelle Erneuerung auf der Internetseite http://www.denkwerkzukunft.de
Einstellung der Deutschen Zeitschrift für Kommunalwissenschaften
Die als Archiv für Kommunalwissenschaften gegründete Deutsche Zeitschrift für Kommunalwissenschaften stellt mit dem Jahrgang 2009 ihr Erscheinen ein. Die bisherigen Ausgaben sind hier weiterhin erhältlich.
Neue Zeitschrift: Ausgabe 1 - Zeitschrift für Weltverdopplungsstrategien
Die erste Ausgabe der neuen halbjährlich erscheinenden Zeitschrift "Ausgabe 1" thematisiert die Stadt in der Globalisierung und will eine Art Leseanleitung für die Stadt der Gegenwart geben. Nähere Informationen hier.
BMVBS / BBSR (Hrsg.): Ländliche Räume im demographischen Wandel - Online-Publikation 34/09
In der Online-Publikation werden die Ergebnisse der Fachtagung der Deutschen Gesellschaft für Demographie (DGD) und des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung von 2008 zusammengefasst. Die hier dokumentierten Referate diskutieren grundlegende Trends der demografischen Entwicklung ländlicher Räume und beschäftigen sich mit den unterschiedlichsten Facetten sozialräumlicher Herausforderungen, die aus dem Bevölkerungsrückgang und der forcierten demografischen Alterung resultieren, bis hin zur Entwicklung geeigneter Anpassungsstrategien und neuer Politikkonzepte. Download der Publikation hier.
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III. Zusammenfassungen von Abschlussarbeiten:
Die AG schrumpfende-stadt.de bietet eine Plattform zur Veröffentlichung von Abstracts von Abschlussarbeiten (Masterarbeit, Diplomarbeit, Dissertation etc.) an. Interessierte können eine PDF-Datei an die Redaktion schicken, welche dann im darauffolgenden Newsletter mit Downloadmöglichkeit und Kurzbeschreibung des Themas veröffentlicht wird. Die Redaktionen wollen damit dem wissenschaftlichen Nachwuchs die Möglichkeit geben, ihre Abschlussarbeiten einer breiten interessierten Leserschaft zugänglich zu machen. Die für eine Veröffentlichung im Newsletter Schrumpfende Stadt / Stadtumbau Ost zu berücksichtigenden formalen Anforderungen finden Sie hier.
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IV. Veranstaltungstermine & Redaktionelle Hinweise:
Aktuelle Veranstaltungstermine finden Sie u.a. bei der Terminübersicht der Internetseite http://www.stadtumbau-ost.info
Mitwirkung Newsletter Nr. 44
Aktuell erhalten diesen Newsletter ca. 1200 Abonnenten. Die AG schrumpfende-stadt.de als Herausgeber freut sich über das breite Interesse an unserem Angebot. Dankbar sind wir über Rückmeldungen jeglicher Art, sei es konstruktive Kritik, Lob oder inhaltliche Unterstützung.
Um diesen Newsletter möglichst informativ gestalten zu können, sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen. Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit durch Ihre Mitwirkung und geben Sie uns Ihre Beiträge aus den Themenbereichen Schrumpfende Städte / Regenerierung / Stadtumbau u.ä. für die Rubriken Veröffentlichungen, Neuigkeiten sowie Zusammenfassungen von Abschlussarbeiten bis zum 20. Februar 2010 per Email bekannt.
Wir wären Ihnen sehr dankbar, wenn Sie unseren Newsletter in Ihrem Umfeld bekannt machen könnten.
Die Redaktion des Newsletters Schrumpfende Stadt / Stadtumbau Ost.
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Die Herausgabe des Newsletters Schrumpfende Stadt / Stadtumbau Ost wird unterstützt durch die Schader-Stiftung.
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