Newsletter Schrumpfende Stadt / Stadtumbau Ost Nr. 36
(September / Oktober 2008)

herausgegeben von den Redaktionen der Websites schrumpfende-stadt.de und stadtumbau-ost.de - mit Unterstützung der

Redaktion Newsletter 36:
Anne Brandl & Benno Brandstetter
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Inhalt

I. Ausgewählte neue Veröffentlichungen
- Arbeitskreis Stadterneuerung an deutschsprachigen Hochschulen (Hrsg.): "Aufwertung im Stadtumbau - Jahrbuch Stadterneuerung 2008"
- Bertels (Hrsg.): „Stadtgespräche: mit Hans Paul Bahrdt, Ulfert Herlyn, Hartmut Häußermann und Bernhard Schäfers“
- Bielanska / Birne u.a. (Hrsg.): „Urban Potentials“
- BMVBS / BBR (Hrsg.): „Zwischennutzungen und Nischen im Städtebau als Beitrag für eine nachhaltige Stadtentwicklung“ - Werkstatt: Praxis Heft 57
- BMVBS / BBR (Hrsg.): „Integrierte Stadtentwicklung - Praxis vor Ort“
- Friedrichs / Triemer: „Gespaltene Städte?“
- Geyler / Warner / Brandl / Kuntze: „Clusteranalyse der Gemeinden in der Kernregion Mitteldeutschland“
- Moss / Naumann / Wissen (Hrsg.): „Infrastrukturnetze und Raumentwicklung“
- SRL (Hrsg.): Zeitschrift PlanerIn „Landumbau“, Heft 4/2008
- von Seggern / Werner / Grosse-Bächle (Hrsg.): „Creating Knowledge“
- Buchen / Maier (Hrsg.): „Älterwerden neu denken: Interdisziplinäre Perspektiven auf den demografischen Wandel“
- Hoßmann / Klingholz / Kröhnert: „Die demografische Zukunft von Europa: Wie sich die Regionen verändern“
- Küpper u.a. (Hrsg.): „Erkennen-Steuern-Handeln: Antworten auf den demographischen Wandel“
- Netzwerk Soziales neu gestalten (Hrsg.): „Zukunft Quartier 1: Lebensräume zum Älterwerden“
- Banse / Möbius / Deilmann: „Wohnen im Alter 60+ - Ergebnisse einer Befragung in der Stadt Dresden“
- Winkels / Weber (Hrsg.): „Demographie als Chance für Jung und Alt in der Region“

II. Neuigkeiten
- BMVBS (Hrsg.): Dokumentation des 2. Werkstattgesprächs "Kunst am Bau als Erbe des geteilten Deutschland. Zum Umgang mit architekturbezogener Kunst der DDR"
- Neue Reihe: „BBR-Berichte KOMPAKT“

III. Termine und Veranstaltungen

IV. Zusammenfassungen von Abschlussarbeiten
- Dissertation: „Institutional perspectives of local development in Germany and England“

V. Redaktionelle Hinweise
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I. Ausgewählte neue Veröffentlichungen:

1. Arbeitskreis Stadterneuerung an deutschsprachigen Hochschulen (Hrsg.): "Aufwertung im Stadtumbau - Jahrbuch Stadterneuerung 2008"
Das Jahrbuch widmet sich im Kontext des Stadtumbaus dem schwierigen Spagat, im Rahmen der Stadterneuerung eine spürbare Aufwertung zu erreichen, ohne dabei aber mit den Folgen wie übermäßiger Gentrifizierung und Verdrängung konfrontiert zu werden. Mittlerweile ist die Notwendigkeit der Aufwertung im Stadtumbau kein Problem einzelner Stadt(teil)typen. Aufwertung von Stadt soll vielmehr dazu beitragen, Städte und Quartiere verschiedenen Typs so zu stärken, dass die lokale Bevölkerung durch das Angebot eines entsprechenden Wohnumfelds im Zusammenspiel mit einer tragfähigen städtischen Ökonomie die Lebendigkeit und Vielfalt stützen. Ein attraktiver "aufgehübschter" Stadtkern mit restauriertem Hausbestand und den nötigen Versorgungsfunktionen allein reicht nicht mehr aus, wenn Städte nicht auch bis in ihren Kern hinein bewohnbar sind. Es gilt, die soziale Integration zu stärken, denn das einst traditionelle städtische Bürgertum von gleicher nationaler Herkunft und Bildung ist längst als soziale Gruppe nicht mehr der vorherrschende Repräsentant urbanen Lebens. Welcher Stellenwert kommt den baulichen Beständen dabei zu? Können Stadtumbau und Aufwertung einer Abkopplung von peripheren Zonen entgegen wirken? Diese und weitere Fragen stehen im Zentrum des aktuellen Jahrbuchs.
Arbeitskreis Stadterneuerung an deutschsprachigen Hochschulen (Hrsg.), Institut für Stadt- und Regionalplanung der Technischen Universität Berlin (Hrsg.), Uwe Altrock (Hrsg.), Ronald Kunze (Hrsg.), Ursula von Petz (Hrsg.), Elke Pahl-Weber (Hrsg.), Dirk Schubert (Hrsg.): Aufwertung im Stadtumbau - Jahrbuch Stadterneuerung 2008, 2008, 462 Seiten, ISBN: 978-3-7983-2090-1, 21,90 €

2. Bertels (Hrsg.): „Stadtgespräche: mit Hans Paul Bahrdt, Ulfert Herlyn, Hartmut Häußermann und Bernhard Schäfers“
In diesem Band werden zentrale Stadtforscher im Interview vorgestellt. Auf diese Weise gelingt ein Einblick in die Stadtforschung, die wichtigsten Themen und aktuellen Ansätze. Neben aktuellen Interviews mit Ulfert Herlyn, Hartmut Häußermann und Bernhard Schäfers ist auch ein Interview mit Hans Paul Bahrdt aus dem Jahr 1989 enthalten.
Lothar Bertels (Hrsg.): Stadtgespräche: mit Hans Paul Bahrdt, Ulfert Herlyn, Hartmut Häußermann und Bernhard Schäfers, 2008, 160 Seiten, VS Verlag, ISBN: 978-3531159461, 16,90 €

3. Bielanska / Birne u.a. (Hrsg.): „Urban Potentials“
Was ist Urbanität? Wie und wo kann sie heute erfahren werden und in welcher Weise bestimmt sie die Wahrnehmung von Stadt? Welche Rolle spielt die Kunst in der aktuellen Diskussion um das Urbane? Urban Potentials zeigt, wie Leerräume und Widersprüche zur Entwicklung des Städtischen genutzt werden können und präsentiert künstlerische Strategien für die Stärkung alternativer Aktionsmodelle und Planungsmethoden. Beiträge aus Kunst, Architektur, Soziologie und Kulturwissenschaft nähern sich am Beispiel von Rotterdam, Dresden, Wroclaw, Budapest und Salzburg dem Phänomen "Stadt" und den urbanen Potentialen.
Yolanta Bielanska / Torsten Birne u.a. (Hrsg.): Urban Potentials. Konzepte und Handlungen, 2008, Jovis Verlag, 328 Seiten, ISBN: 978-3-939633-81-5, 25,00 €

4. BMVBS / BBR (Hrsg
.): „Zwischennutzungen und Nischen im Städtebau als Beitrag für eine nachhaltige Stadtentwicklung“ - Werkstatt: Praxis Heft 57
Aufbauend auf dem Forschungsprojekt "Zwischennutzung und neue Freiflächen" wurden im Jahr 2007 von über 100 Beispielen für bauliche und nichtbauliche Zwischen- und Nischennutzungen rund 40 für Fallstudien ausgewählt. Die Untersuchung zeigt: Zwischennutzungen von Freiflächen und Gebäuden sind weit verbreitet. Sie können positive Wirkungen auf die Stadtquartiere entwickeln, bieten den Eigentümern finanzielle Entlastung und eröffnen besondere Gestaltungsperspektiven für die Nutzer. Bei manchen Vorhaben treten ähnliche Probleme auf, die eine Zwischennutzung erschweren können - etwa genehmigungsrechtliche Hürden, hohe Renditeerwartungen der Eigentümer oder die Furcht vor Verstetigung. Das vorliegende Heft zeigt Mittel und Wege auf, solche Probleme zu lösen. Das Heft kann als PDF hier herunter geladen oder kostenfrei über silvia.wicharz@bbr.bund.de (Stichwort: Werkstatt: Praxis 57) bestellt werden.
Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) / Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) (Hrsg.) / BPW baumgart+partner (Bearb.): Zwischennutzungen und Nischen im Städtebau als Beitrag für eine nachhaltige Stadtentwicklung, Reihe Werkstatt: Praxis Heft 57, 2008, 146 Seiten, ISBN: 978-3-87994-957-1

5. BMVBS / BBR (Hrsg.): „Integrierte Stadtentwicklung - Praxis vor Ort“
Der integrierte Ansatz ist ein Leitprinzip für die Stadtentwicklung geworden ("Leipzig Charta zur nachhaltigen europäischen Stadt" oder Initiative zur Nationalen Stadtentwicklungspolitik). Für das Bund-Länder-Programm "Soziale Stadt" war seit Programmbeginn im Jahr 1999 das integrierte Vorgehen ein fester Bestandteil, was eine Bündelung von Programmen und das Zusammenwirken verschiedener Ressorts und aller Akteure im Quartier erforderte. Die Broschüre enthält über vierzig gute Beispiele aus dem Programm "Soziale Stadt", die zeigen, wie Ressourcen vernetzt und gebündelt werden können und regen zur Nachahmung an. Das Heft kann als PDF hier herunter geladen oder kostenfrei über silvia.becker@bbr.bund.de bestellt werden.
Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) / Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) (Hrsg.) / Gemeinschaftsbearbeitung der Fachkommission Städtebau der Bauministerkonferenz (Bearb.): Integrierte Stadtentwicklung - Praxis vor Ort, 2008, 104 Seiten, ISBN: 978-3-87994-009-7

6. Friedrichs / Triemer: „Gespaltene Städte?“
Wo wohnt die ärmere Bevölkerung, wo die Ausländer? Wie haben sich die räumlichen Verteilungen beider Gruppen verändert? Welcher Zusammenhang besteht zwischen den Verteilungen der beiden Gruppen? Untersucht werden die soziale und ethnische Segregation in den 15 größten Städten Deutschlands im Zeitraum 1990 bis 2005. Für beide Gruppen werden die Veränderungen sowohl der Segregation als auch der Anteil der beiden Gruppen in den einzelnen Stadtteilen dargestellt, in farbigen Karten dokumentiert und erklärt. In einer Dokumentation sind für alle 15 Großstädte die wichtigsten Daten der Studie zusammengestellt.
Jürgen Friedrichs / Sascha Triemer: Gespaltene Städte? Soziale und ethnische Segregation in deutschen Großstädten, 2008, 181 Seiten, VS Verlag für Sozialwissenschaften, ISBN: 978-3-531-16301-7, 24,90 €

7. Geyler / Warner / Brandl / Kuntze: „Clusteranalyse der Gemeinden in der Kernregion Mitteldeutschland – Eine Typisierung der Region nach Entwicklungsparametern und Rahmenbedingungen“
Im Rahmen der Schriftenreihe des Forschungsverbundes KoReMi ("Ziele und übertragbare Handlungsstrategien für ein kooperatives regionales Flächenmanagement unter Schrumpfungstendenzen in der Kernregion Mitteldeutschland") ist der Band „Clusteranalyse der Gemeinden in der Kernregion Mitteldeutschland“ veröffentlicht worden, in dem die Typisierung der Gemeinden in der Untersuchungsregion, die sich um die Städte Halle (Saale) und Leipzig erstreckt, nach Aspekten der Raumstruktur, der demographischen und wirtschaftlichen Entwicklung, der technischen und verkehrlichen Infrastruktur sowie der öffentlichen Finanzen beschrieben wird. Download des Bandes hier.
Stefan Geyler / Barbara Warner / Anja Brandl / Martina Kuntze: Clusteranalyse der Gemeinden in der Kernregion Mitteldeutschland – Eine Typisierung der Region nach Entwicklungsparametern und Rahmenbedingungen, Band 02 der Schriftenreihe des Forschungsverbundes KoReMi, 2008, 57 Seiten, ISSN: 1864-5836

8. Moss / Naumann / Wissen (Hrsg.): „Infrastrukturnetze und Raumentwicklung“
Infrastrukturnetze vermitteln den Stoffwechsel zwischen Natur und Gesellschaft. Aufgrund ihrer Langlebigkeit prägen sie die soziale Produktion des Raums mit. Gleichzeitig sind sie selbst Ausdruck sozialer Kräfteverhältnisse und räumlich-institutioneller Arrangements. Dieses Wechselverhältnis von Infrastrukturnetzen und Raum hat eine Reihe von wissenschaftlichen und politischen Implikationen, denen sich die Forschung – vor allem im deutschen Sprachraum – erst seit kurzem zuzuwenden beginnt. Der Sammelband thematisiert das Verhältnis zwischen technischen Infrastruktursystemen und Raumentwicklung aus sozialwissenschaftlicher Sicht, kombiniert dabei konzeptionell-theoretische mit empirischen Beiträgen und stellt wichtige internationale Debattenbeiträge erstmals in deutscher Sprache vor.
Timothy Moss / Matthias Naumann / Markus Wissen (Hrsg.): Infrastrukturnetze und Raumentwicklung. Zwischen Universalisierung und Differenzierung, Reihe Ergebnisse Sozial-ökologischer Forschung Band 10, 2008, 339 Seiten, oekom verlag, ISBN: 978-3-86581-117-2, 34,90 €

9. SRL (Hrsg.): Zeitschrift PlanerIn „Landumbau“, Heft 4/2008
Wo ist der vermeintlich allen bekannte ländliche Raum? Eine einfache Dichotomie Stadt-Land hilft nicht viel weiter, wie auch in den Diskussionen um die Zwischenstadt und Metropolregionen deutlich wird. Die Frage nach der Funktion des ländlichen Raumes lässt sich auch einmal ganz anders stellen: Hat der ländliche Raum eher die Funktion einer Restfläche oder ist er Promotor einer Entwicklung? Ist er also passiv und bedürftig oder aktiv und progressiv. Die Beiträge beleuchten u.a. Entwicklungen, Potentiale und Bedürftigkeiten des ländlichen Raumes. Weitere Informationen hier.
SRL (Hrsg.): Landumbau, PlanerIn Heft 4/2008, 13,00 €

10. von Seggern / Werner / Grosse-Bächle (Hrsg.): „Creating Knowledge“
Klimawandel, Globalisierung, Wasserdynamik oder multikulturelles Zusammenleben sind nur einige der komplexen Phänomene, von denen urbane Landschaften heute geprägt werden. Was bedeutet Entwerfen für ein Handeln in diesem Kontext? Welche Rolle spielen dabei Kreativität und Verstehen? Ausgehend von der Gestaltung urbaner Landschaften werden Experten aus Philosophie, Neurobiologie, Wissenschaftstheorie, Psychologie, Kunst und Landschaftsarchitektur befragt, wie aus ihrer Sicht Kreativität und Verstehen zusammenhängen. Praxisbeispiele machen deutlich, wie eng Ideenproduktion, gestaltendes Handeln und ästhetischer Ausdruck mit dem Verstehen und Erforschen der Landschaft verbunden sind.
Hille von Seggern / Julia Werner / Lucia Grosse-Bächle (Hrsg.): Creating Knowledge. Innovationsstrategien im Entwerfen urbaner Landschaften, 2008, 464 Seiten, Jovis-Verlag, ISBN: 978-3-939633-48-8, 49,80 €

11. Buchen / Maier (Hrsg.): „Älterwerden neu denken: Interdisziplinäre Perspektiven auf den demografischen Wandel“
Sinkende Geburtenraten und eine steigende Lebenserwartung sind in hochentwickelten Industriegesellschaften weltweit feststellbare Phänomene, die in Politik, Medien und Wissenschaften widersprüchlich diskutiert werden: Zum einen wird mit einer Krisenrhetorik vor einer "schrumpfenden", "vergreisten" Gesellschaft bzw. einer "Rentnerdemokratie" gewarnt und damit der Generationenkonflikt ins Zentrum gerückt. Zum anderen wird ein Ideal des Alters propagiert, das Aktivität, Selbstverantwortung und die Bereitschaft zu "lebenslangem Lernen" für erstrebenswert erklärt und damit direkt an den Diskurs der New Economy anschließt. Dieser Band beansprucht der ideologischen "Demografisierung" sozialer Probleme entgegenzuwirken und Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Älterwerden nicht nur neu zu denken ist, sondern auch, wie ein selbstbestimmtes und würdiges Leben (bis zum Tod) gestaltet werden kann. Dazu werden aktuelle (und historische) Diskurse zum demografischen Wandel und zur Kultur des Alter(n)s aus interdisziplinären Perspektiven kritisch beleuchtet.
Sylvia Buchen / Maja S. Maier (Hrsg.): Älterwerden neu denken: Interdisziplinäre Perspektiven auf den demografischen Wandel, 2008, 290 Seiten, Vs Verlag, ISBN: 978-3531157726, 34,90 €

12. Hoßmann / Klingholz / Kröhnert: „Die demografische Zukunft von Europa: Wie sich die Regionen verändern“
Wie wird sich das gute "alte" Europa künftig entwickeln? Kinderzahlen auf niedrigem Niveau, immer mehr Menschen kommen ins Rentenalter, Sozialsysteme stehen vor großen Herausforderungen - diese Parameter betreffen alte wie neue Mitgliedsstaaten der Europäischen Union gleichermaßen. Das Europa von 2030 wird völlig anders aussehen wie der Kontinent von heute. Alle 27 EU-Länder und wichtigen Nicht-EU-Länder wie Island, Norwegen und die Schweiz werden mittels eines statistischen Indikatorensystems in ihrer demografischen und wirtschaftlichen Entwicklung analysiert und bewertet. Allgemeine Kapitel analysieren, wie die verschiedenen Länder auf die Veränderungen reagieren und was daraus zu lernen ist. Nähere Informationen hier.
Iris Hoßmann / Reiner Klingholz / Steffen Kröhnert: Die demografische Zukunft von Europa: Wie sich die Regionen verändern, 2008, 368 Seiten, Dtv Verlag, ISBN: 978-3423345095, 19,90 €

13. Küpper u.a. (Hrsg.): „Erkennen-Steuern-Handeln: Antworten auf den demographischen Wandel“
„Erkennen – Steuern – Handeln: Antworten auf den demographischen Wandel“ war das Thema des zehnten Treffens des Jungen Forums der ARL im Juni 2007 in Dresden. Im Vordergrund standen die Suche nach Lösungsmöglichkeiten im Umgang mit den räumlichen Auswirkungen des demographischen Wandels, die Diskussion von lokalen und regionalen Anpassungsstrategien sowie die Implementierung von Strategien in die politische Praxis. Neben grundlegenden Fragestellungen beziehen sich die Beiträge auf vier übergeordnete Themenbereiche: Modelle, Ziele und Leitbilder zukünftiger räumlicher Entwicklung; Regional Governance und Strategieentwicklung; Handlungsansätze in den Bereichen Flächenmanagement und Stadtgestalt sowie Handlungsansätze in den Bereichen Stadterneuerung und Wohnungsmarktanpassung.
Patrick Küpper (Hrsg.): Erkennen-Steuern-Handeln: Antworten auf den demographischen Wandel, Räumliche Konsequenzen des demographischen Wandels, Teil 11, Akademie für Raumfoschung und Landesplanung (ARL), Arbeitsmaterialien 341, 2008, 189 Seiten, ISBN: 978-3-88838-341-0, 28,00 €

14. Netzwerk Soziales neu gestalten (Hrsg.): „Zukunft Quartier 1: Lebensräume zum Älterwerden“
Das »Netzwerk: Soziales neu gestalten« ist ein Zusammenschluss von sechs innovativen Trägern der Sozialwirtschaft, die den demographischen und sozialen Wandel als Chance und Treiber gesellschaftlicher Innovation sehen. Quartiersbezogene Wohnkonzepte sind ein wichtiger Beitrag, um den künftigen Herausforderungen gerecht werden zu können: durch kleinräumige Vernetzung von Wohn- und Betreuungsangeboten, Stärkung von Eigenständigkeit und selbstständigem Wohnen, durch Pflege im Wohnviertel und Unterstützung sozialer Netze. Grundlage dieser Publikation ist eine detaillierte Stärken-Schwächen-Analyse von vier ausgewählten Wohnprojekten. Es werden die jeweiligen Rahmenbedingungen, Umsetzungsvoraussetzungen und Schwierigkeiten vorgestellt, anhand praktischer Erfahrungen zentrale Standards für ein zukunftsfähiges gemeinwesenorientiertes Wohnprojekt benannt und Schlussfolgerungen für die innovationsfördernden internen und externen Rahmenbedingungen gezogen.
Netzwerk: Soziales neu gestalten (Hrsg.): Zukunft Quartier 1: Lebensräume zum Älterwerden, 2008, 272 Seiten, Verlag Bertelsmann Stiftung, ISBN: 978-3892049470, 34,00 €

15. Banse / Möbius / Deilmann: „Wohnen im Alter 60+ - Ergebnisse einer Befragung in der Stadt Dresden“
In einer Befragung von 6.000 Älteren zwischen 60 und 95 Jahren in Dresden äußerten sich 2.328 Befragte u. a. zu ihrer gegenwärtigen Wohnsituation, zu Umzugswünschen und zu bevorzugten Wohnformen für das Alter. Ausgewählte Ergebnisse der Befragung mit Blick auf die künftige Wohnungsnachfrage und die Anforderungen an den Wohnungsbestand dargestellt. Dabei geht es u. a um die Wohndauer bzw. die Umzugsmobilität der Älteren, die Eigentümerquoten sowie die Wohnungsgröße und Wohnungsausstattung. Die Umzugswünsche der Älteren und die Wünsche nach verschiedenen Formen altengerechten Wohnens werden betrachtet. Die Mietbelastung und die Einschätzung der Älteren, wie sie mit dem verbleibenden Einkommen leben können, charakterisiert die finanzielle Situation.
Juliane Banse / Martina Möbius / Clemens Deilmann: Wohnen im Alter 60+ - Ergebnisse einer Befragung in der Stadt Dresden, 2008, IÖR-Texte Nr. 156, ISSN: 1434-5463, 6,00 €

16. Winkels / Weber (Hrsg.): „Demographie als Chance für Jung und Alt in der Region“
Sinkende Geburtenzahlen, steigende Lebenserwartung, Rente mit 67 - der demographische Wandel ist in vollem Gange. Die Konsequenzen für Betriebe sind viel diskutiert, haben jedoch in den seltensten Fällen zu konkreten Maßnahmen geführt. Welche Möglichkeiten kleine und mittlere Unternehmen und Großunternehmen haben, sich auf die Folgen des demographischen Wandels vorzubereiten, werden in diesem Band zur Tagung „Demographie als Chance für Jung und Alt in der Region“ der Hochschule Niederrhein vorgestellt. Neben der Vorstellung der Forschungsergebnisse des Instituts für Arbeitssicherheit, Umweltschutz, Gesundheitsförderung und Effizienz und des Instituts für Arbeitssystemgestaltung und Personalmanagement berichten Vertreter eines Klein- und eines Großunternehmens aus der Region über ihre betrieblichen Konzepte, Maßnahmen und Strategien im Umgang mit den Auswirkungen des demographischen Wandels.
Daniela Winkels / Birgit Weber (Hrsg.): Demographie als Chance für Jung und Alt in der Region, 2008, 60 Seiten, ISBN: 978-3899674804, 10,00 €
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II. Neuigkeiten

1. BMVBS (Hrsg.): Dokumentation des 2. Werkstattgesprächs "Kunst am Bau als Erbe des geteilten Deutschland. Zum Umgang mit architekturbezogener Kunst der DDR"
Zahlreiche hervorragende Kunst am Bau - Projekte wurden geschaffen, dennoch ist die Wahrnehmung von Kunst am Bau bei Akteuren und Öffentlichkeit unterschiedlich, bisweilen sogar kontrovers. Um den Diskurs über Kunst am Bau zu befördern, hat das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) eine Reihe von Werkstattgesprächen initiiert, die sich mit dem Thema Kunst am Bau aus verschieden Perspektiven befassen. Das 2. Werkstattgespräch im Juni 2008 war "Kunst am Bau als Erbe des geteilten Deutschland" gewidmet. Die Produktionsbedingungen von architekturbezogener Kunst in der DDR, die Arbeitsbedingungen von Künstlern und Architekten, politische Einflussnahme, Inhalte der Kunst und künstlerische Ausdrucksform sowie der angemessene Umgang mit der architekturbezogenen Kunst der DDR heute waren Gegenstand der Veranstaltung. Die Dokumentation enthält den Beitrag von Thomas Topfstedt mit zahlreichen Bildbeispielen sowie Statements der Diskussionsteilnehmer. Die Dokumentation kann kostenfrei bezogen werden bei KunstamBau@bbr.bund.de, Stichwort: Werkstattgespräch Leipzig oder Download hier.
BMVBS (Hrsg.), Dokumentation des 2. Werkstattgesprächs „Kunst am Bau als Erbe des geteilten Deutschlands. Zum Umgang mit architekturbezogener Kunst der DDR“, 2008, 40 Seiten

2. Neue Reihe: „BBR-Berichte KOMPAKT“
Seit dem Sommer gibt es die neue Veröffentlichungsreihe "BBR-Berichte KOMPAKT", die Ergebnisse aus der Forschung des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung (BBR) kurz, auf das Wesentliche reduziert und anschaulich illustriert vorstellt.
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III. Termine und Veranstaltungen:

27.11.08, Wiesbaden
Fachkonferenz Kulturwirtschaft fördern - Stadt entwickeln
Veranstalter: Hessische Ministerien für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung und für Wissenschaft und Kunst sowie die Schader-Stiftung

Die kreative Stadt wird international als urbanes Entwicklungsleitbild debattiert, die Kulturwirtschaft gilt als eine der Zukunftsbranchen Europas. Vor Ort brauchen Kunst und Kultur Freiräume, in denen sie sich entfalten können - auch im ganz wörtlichen Sinne. Kreative wie junge Unternehmen der Kulturwirtschaft benötigen günstige Arbeitsräume und finden sie meist in vernachlässigten Bereichen der Stadt - die nach ihrer Entdeckung durch die Kreativen oft einen Aufwertungsprozess erleben. So könnten von einer gezielten Öffnung kreativer Räume wichtige Impulse für die Stadtentwicklung ausgehen. Doch wie lassen sich die Raumansprüche von Kunst und Kultur, die Entwicklung brach gefallener Liegenschaften und eine Gründer- und Unternehmensförderung der Kulturwirtschaft zum wechselseitigen Nutzen miteinander verschränken? Was hier geht und wie es geht, dies ist Thema des 3. Hessischen Kulturwirtschaftsberichts, der auf der Konferenz vorgestellt und diskutiert wird.

Aktuelle Termine und Veranstaltungen finden Sie bei der Terminübersicht der Internetseite http://www.stadtumbau-ost.info
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IV. Zusammenfassungen von Abschlussarbeiten:

1. Dissertation: „Institutional perspectives of local development in Germany and England“
Die Dissertation setzt sich mit den Reaktionen lokaler Akteure auf die
verstärkte Herausbildung sozialer und räumlicher Disparitäten in schrumpfenden Klein- und Mittelstädten im Norden Englands und im Osten Deutschlands auseinander sowie mit den Effekten strategischer Governanceprozesse hinsichtlich lokaler Regenerierung. In vier altindustriell geprägten Städten dieser Regionen untersucht die vergleichende Arbeit Entstehungsfaktoren lokaler sozio-ökonomischer Initiativen.
Thilo Lang: Institutional perspectives of local development in Germany and England – a comparative study about regeneration in old industrial towns experiencing decline - Download Zusammenfassung

Die Redaktionen des Newsletters bieten eine Plattform zur Veröffentlichung von Abstracts von Abschlussarbeiten (Masterarbeit, Diplomarbeit, Dissertation etc.) an. Interessierte können eine PDF-Datei an die Redaktion schicken, welche dann im darauffolgenden Newsletter mit Downloadmöglichkeit und Kurzbeschreibung des Themas veröffentlicht wird. Die Redaktionen wollen damit dem wissenschaftlichen Nachwuchs die Möglichkeit geben, ihre Abschlussarbeiten einer breiten interessierten Leserschaft zugänglich zu machen. Die für eine Veröffentlichung im Newsletter Schrumpfende Stadt / Stadtumbau Ost zu berücksichtigenden formalen Anforderungen finden Sie hier.
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V. Redaktionelle Hinweise:

Mitwirkung Newsletter #37

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Ihr Team von schrumpfende-stadt.de und stadtumbau-ost.de.
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Die Herausgabe des Newsletters "Schrumpfende Stadt/ Stadtumbau Ost" wird unterstützt durch die Schader-Stiftung.

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