Newsletter Schrumpfende Stadt / Stadtumbau Ost Nr. 30, September / Oktober 2007

Hiermit erhalten Sie die dreißigste Ausgabe unseres Newsletters "Schrumpfende Stadt / Stadtumbau Ost". Diese Jubiläumsausgabe ist für uns Anlass ganz besonders der Schader-Stiftung für die finanzielle Unterstützung sowie unserem Redaktionsverteiler für die regelmäßigen inhaltlichen Zuarbeiten zu danken. Ohne diese vielfältige Unterstützung würde es den Newsletter, der jetzt bereits im siebten Jahr erscheint, nicht geben ...

Redaktion Newsletter #30:
Anne Brandl & Benno Brandstetter

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Inhalt

I. Ausgewählte neue Veröffentlichungen
- Hackenbroch: „Stadtumbau mit privaten Kleineigentümern in Ostdeutschland“
- BMVBS / BBR (Hrsg.): „Grundstückswertermittlung im Stadtumbau“ Schriftenreihe „Forschungen“ Heft 127
- Giseke / Spiegel (Hrsg.): „Stadtlichtungen. Irritationen, Perspektiven, Strategien“
- Großmann: „Am Ende des Wachstumsparadigmas?“
- Frauns / Imorde / Junker (Hrsg.): „Standort Innenstadt – Raum für Ideen, Ladenleerstand - Ein Fachbuch“
- Zeitschrift RaumPlanung: Schwerpunkt „Stadt und Region Dresden“, Heft 131
- Beier / Matern: „Stadt-Umland-Prozesse und interkommunale Zusammenarbeit“
- Kelp-Siekmann / Potz / Sinning (Hrsg.): „Innovation und regionale Kooperation – Strategien in Städten und Regionen“
- Köhler (Hrsg.): „Wachstumsregionen fernab der Metropolen. Chancen, Potenziale und Strategien“
- Deutsche Zeitschrift für Kommunalwissenschaften (DfK): „Die ‚grüne Stadt’ – Urbane Qualitäten durch Freiraumentwicklung“
- BBR (Hrsg.): „Perspektive Flächenkreislaufwirtschaft. Kreislaufwirtschaft in der städtischen/stadtregionalen Flächennutzung - Fläche im Kreis“
- Zeitschrift Planungsrundschau: „Sparsamer Staat – Schwache Stadt?“
- ILS NRW / LEG (Hrsg.): „Nahversorgung im Quartier“
- von Buttlar / Heuter (Hrsg.): „denkmal!moderne. Architektur der 60er Jahre“
- Hasse: „Übersehene Räume. Zur Kulturgeschichte und Heterotopologie des Parkhauses“

II. Neuigkeiten
- Forschungsagentur Stadtumbau West: 5. Sachstandsbericht
- Dokumentarfilm „Neuland“ im Fernsehen

III. Termine und Veranstaltungen

IV. Zusammenfassungen von Abschlussarbeiten

V. Redaktionelle Hinweise

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I. Ausgewählte neue Veröffentlichungen:

1. Hackenbroch: „Stadtumbau mit privaten Kleineigentümern in Ostdeutschland“
Die Veröffentlichung befasst sich mit Möglichkeiten einer stärkeren Einbeziehung der privaten Kleineigentümer in den Stadtumbau. Der Umgang mit dieser Akteursgruppe stellt für die Kommunen eine große Herausforderung dar – sie ist jedoch für die Einbeziehung innerstädtische Altbauquartiere in den Stadtumbau unabdingbar. Es werden zunächst die Handlungsoptionen privater Kleineigentümer angesichts von städtischen Schrumpfungsprozessen und Wohnungsleerständen identifiziert. Daran schließt sich eine Analyse konzeptioneller Ansätze und Projekte in den Städten Leipzig, Lutherstadt Eisleben und Plauen an. Im Ergebnis stehen Strategien, die Kommunen den Umgang mit der Akteursgruppe der privaten Kleineigentümer und deren Gebäudebeständen im Stadtumbau erleichtern sollen.
Kirsten Hackenbroch: Stadtumbau mit privaten Kleineigentümern in Ostdeutschland - Analyse der Handlungsoptionen und Entwicklung kommunaler Strategien, Dortmunder Beiträge zur Raumplanung. Blaue Reihe, Band 127, 2007, 168 S., ISBN 978-3-88211-161-3, 15 €

2. BMVBS / BBR (Hrsg.): „Grundstückswertermittlung im Stadtumbau“ Schriftenreihe Forschungen, Heft 127
Die Frage, wie sich die Immobilienwerte in Stadtumbaugebieten entwickeln ist für Eigentümer, Städte und Stadtplaner aber auch für die Finanz- und Kreditwirtschaft von Bedeutung. Die Diskussionen über Bodenrichtwerte und tatsächliche Marktverhältnisse offenbaren die Verunsicherung aller Akteure darüber, was die „wahren“ Werte sind. Der Forschungsbericht stellt die Problematik von Wertermittlungen im Rahmen von Stadtumbaumaßnahmen dar und enthält für häufig auftretende Fallgestaltungen Lösungsvorschläge.
Bundesamt für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) / Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) (Hrsg.), Grundstückswertermittlung im Stadtumbau, Schriftenreihe Forschungen, Heft 127, 2007, 191 S., ISSN 1436-0063, Bestellungen unter buergerinfo@bmvbs.bund.de oder Download.

3. Giseke / Spiegel (Hrsg.): „Stadtlichtungen. Irritationen, Perspektiven, Strategien“
Seit ihren Anfängen war die städtebauliche Planung auf Wachstum angelegt. Dieses Wachstum wird es nicht mehr geben. Leerstände, Baulücken, größere Brachen werden tief in das bestehende Stadtgefüge eingreifen. Im vorliegenden Band untersuchen Autoren aus unterschiedlichen Disziplinen Rahmenbedingungen, welche in Zukunft die Stadtentwicklung prägen werden und stellen Ansätze für neue Strukturkonzepte und Planungsstrategien vor. Dabei kommt den zunehmenden Freiräumen besondere Bedeutung zu, nicht als "Ersatz" für Gebautes, sondern als eigenständiges Strukturelement, das den Städten eine neue Qualität verleiht.
Undine Giseke / Erika Spiegel (Hrsg.): Stadtlichtungen. Irritationen, Perspektiven, Strategien, Reihe Bauwelt Fundamente Band 138, Birkhäuser Verlag, 2007, 269 S., ISBN 978-3-7643-8357-2, 24,80 €

4. Großmann: „Am Ende des Wachstumsparadigmas?“
Dieses Buch versucht die Veränderungen kollektiver Sinnstrukturen im Zusammenhang mit dem Wandel von der wachsenden zur schrumpfenden Stadt nachzuvollziehen. Anschaulich und methodisch belegt werden die konflikthaften, mühsamen, diskursiven Prozesse nachgezeichnet. Dabei wird nicht nur die Frage nach einem Paradigmenwechsel in der Stadtentwicklung auf theoretische Füße gestellt, sondern auch das Spannungsfeld des urbanistischen Diskurses zwischen wirtschaftlichem Primat und politischem Anspruch aufgezeigt. Download von Inhaltsverzeichnis und Einleitung.
Karin Großmann: Am Ende des Wachstumsparadigmas? Zum Wandel von Deutungsmustern in der Stadtentwicklung. Der Fall Chemnitz, transcript Verlag, 2007, 268 S., ISBN 978-3-89942-718-9, 26,80 €

5. Frauns / Imorde / Junker (Hrsg.): „Standort Innenstadt – Raum für Ideen, Ladenleerstand - Ein Fachbuch“
Der innerstädtische Einzelhandel steht unter Druck. Die zunehmende Bevorzugung „preisaggressiver“ Discounter durch den Endverbraucher und die wachsende Konkurrenz von der „Grünen Wiese“ führen zu immer kruderen Rabattaktionen und inflationär wuchernden 1-Euro-Shops in vormals gut aufgestellten Handelslagen unserer Städte. Nicht zuletzt die wachsende Zahl von Ladenleerständen selbst in zentralen 1A- und 1B-Lagen sind Ausdruck des zunehmenden „Trading-Downs“ vieler gewachsener Zentren. Das Projekt „Standort Innenstadt“ bekämpft mit neuen Ideen seit 2005 Ladenleerstände in den Innenstädten von Bochum, Essen, Gelsenkirchen, Mühlheim an der Ruhr und Oberhausen. Es werden die wesentlichen Aspekte im Umgang mit Leerstandsphänomenen des innerstädtischen Einzelhandels dargestellt und eine Vielzahl praktischer Tipps und Anregungen gegeben, wie Ladenleerständen aktiv entgegengewirkt werden kann.
Elke Frauns / Jens Imorde / Rolf Junker (Hrsg.): Standort Innenstadt – Raum für Ideen, Ladenleerstand - Ein Fachbuch, Stadtanalyse-Verlag, 2007, 200 S., ISBN 978-3-939620-04-4, 39,95 €

6. Zeitschrift RaumPlanung: Schwerpunkt „Stadt und Region Dresden“, Heft 131/2007
Die Ausgabe der RaumPlanung setzt sich u.a. mit der Stadtentwicklung von Dresden seit 1990 (Siedentop/Wiechmann), der Metropolregion Sachsendreieck (Knieling), dem Verkauf des kommunalen Wohnungsunternehmens (Glatter) und dem Stadtumbau in der Plattenbausiedlung Görbitz (Sträb) u.v.m. auseinander. Eine Übersicht der Beiträge ist hier zu finden. Das Heft kann für 16 € zzgl. Versand beim IfR e.V. info@ifr-ev.de?subject=Bestellung bestellt werden.

7. Beier / Matern: „Stadt-Umland-Prozesse und interkommunale Zusammenarbeit“
Die vorliegende Studie charakterisiert und analysiert die wichtigsten Stadt-Umland-Prozesse der letzten Jahre in Ost- und Westdeutschland. Sie stellt unterschiedliche Formen interkommunaler und regionaler Kooperation dar und diskutiert die dabei eingesetzten Instrumente und Modelle. Insbesondere wird der zeitliche Verlauf des Paradigmenwechsels von hierarchischer Steuerung mit linearen Planungsprozessen hin zu kooperativen, partizipativen Planungs- und Steuerungsformen herausgearbeitet. Aufbauend auf der Darstellung des aktuellen Forschungsstandes zu Stadt-Umland-Prozessen und zur interkommunalen Kooperation leitet die Studie abschließend offene Fragestellungen in verschiedenen Forschungsfeldern ab.
Markus Beier, Antje Matern: Stadt-Umland-Prozesse und interkommunale Zusammenarbeit. Stand und Perspektiven der Forschung, Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL), Arbeitsmaterial 332, 2007, 97 S., ISBN 978-3-88838-332-8, 18 €

8. Kelp-Siekmann / Potz / Sinning (Hrsg.): „Innovation und regionale Kooperation – Strategien in Städten und Regionen“
Stadtregionale Zusammenarbeit als Erfolgsfaktor im Wettbewerb der Regionen und ihre verschiedenen Formen, Modelle und Kooperationsansätze werden anhand der Regionalen in Nordrhein-Westfalen, der Trinationale Agglomeration Basel, der Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler und der Metropolregion Hamburg sowie der Regionalen Flächennutzungspläne für den Planungsverband Ballungsraum Frankfurt/Rhein-Main und der Planungsgemeinschaft Städteregion Ruhr vorgestellt und unter dem Blickwinkel neuer Governance-Ansätze untersucht. Nähere Informationen hier.
Sibylle Kelp-Siekmann, Petra Potz, Heidi Sinning (Hrsg.): Innovation und regionale Kooperation – Strategien in Städten und Regionen, RaumPlanung spezial 10, 2007, 142 S., ISBN 978-3-88211-908-4, 12,50 €

9. Köhler (Hrsg.): „Wachstumsregionen fernab der Metropolen. Chancen, Potenziale und Strategien“
In der wissenschaftlich, wirtschafts- und raumordnungspolitisch geführten Diskussion hat sich die zentrale Aussage der vorliegenden Publikation, dass in Deutschland und im deutschsprachigen bzw. mitteleuropäischen Raum auch fernab der Metropolen Wachstumsregionen existieren, allenfalls rudimentär durchgesetzt. In diesem Band wird diese Lücke erstmalig geschlossen, indem aus raum- und wirtschaftswissenschaftlicher Sicht, anhand statistisch-empirischer Forschung sowie über fünf Beispielregionen (Emsland, Bodensee-Oberschwaben, Regensburg/Oberpfalz, Linz/Oberösterreich und Chur im Bündner Rheintal) analysiert und aufgezeigt wird, warum Regionen trotz ihrer peripheren Lage durch ein hohes Wirtschaftswachstum und eine weit überdurchschnittliche Innovationsfähigkeit geprägt sein können und welche Strategien diese Regionen für ihre künftige Positionierung im Wettbewerb von Standorten verfolgen. Die Publikation zeigt den künftigen Forschungs- und Handlungsbedarf auf und weist abschließend darauf hin, dass es dringend geboten ist, die bestehenden Erkenntnisdefizite abzubauen, um das Leitbild „Wachstum und Innovation“ in Zukunft besser ausfüllen zu können.
Stefan Köhler (Hrsg.): Wachstumsregionen fernab der Metropolen. Chancen, Potenziale und Strategien, Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL), Arbeitsmaterial 334, 2007, 127 S., ISBN 978-3-88838-334-2, 23 Euro.

10. Deutsche Zeitschrift für Kommunalwissenschaften (DfK): „Die ‚grüne Stadt’ – Urbane Qualitäten durch Freiraumentwicklung“, Band 1/2007
Die Beiträge beschäftigen sich u.a. damit, welche Möglichkeiten und Herausforderungen die Schrumpfungsprozesse, der Wandel gesellschaftlicher Geschlechterverhältnisse oder der Wandel städtischer Raumproduktionen für die Freiraumplanungen bereithalten. Übersicht und Zusammenfassung der Beiträge hier. Der Band kann schriftlich oder per Fax unter: +49(0)30/39001-275 bestellt werden.

11. BBR (Hrsg.): „Perspektive Flächenkreislaufwirtschaft. Kreislaufwirtschaft in der städtischen/stadtregionalen Flächennutzung - Fläche im Kreis“
Im Rahmen der Auswertung der Erkenntnisse aus dem ExWoSt-Forschungsfeld ist der zweite Band der dreiteiligen Reihe "Perspektive Flächenkreislaufwirtschaft" erschienen. Während sich Band 1 den theoretischen Grundlagen der Flächenkreislaufwirtschaft, den Besonderheiten dieses neuen Politik- und Strategieansatzes, der Ausgestaltung der Planspiele und den beteiligten Planspielregionen gewidmet hatte, werden im Band 2 die Ergebnisse der Status-quo-Planspiele in den fünf Planspielregionen aufbereitet und Empfehlungen für den zielgerichteten Einsatz bestehender planerischer, informatorischer, ordnungsrechtlicher und sonstiger Instrumente sowie kooperativer Ansätze abgeleitet. Weiterhin wird die Erarbeitung von integrierten Handlungskonzepten für eine stadtregionale Flächenkreislaufwirtschaft praxisnah dargestellt.
BBR (Hrsg.), Perspektive Flächenkreislaufwirtschaft. Kreislaufwirtschaft in der städtischen/stadtregionalen Flächennutzung – Fläche im Kreis, Band 1: Theoretische Grundlagen und Planspielkonzeption, 2006, 142 S., Download, Band 2: Was leisten bestehende Instrumente? 2007, 150 S., Download, gedruckte Versionen können bestellt werden unter: verlag@difu.de

12. Zeitschrift Planungsrundschau: „Sparsamer Staat – Schwache Stadt?“
Die Ausgabe nimmt eine Bestandsaufnahme des Stellenwerts von Planung und Stadt- und Regionalentwicklung im derzeitigen politischen und gesellschaftlichen Umfeld Deutschlands vor und stellt Ansätze planerischer sowie stadt- und raumpolitischer Aktivitäten und Initiativen vor, die Mut machen sollen, indem sie Anzeichen für einen beherzten Umgang von Vertretern der Planungsprofession mit ihrer vermeintlichen gesellschaftlichen Bedeutungslosigkeit und Chancen für einen wirksamen Beitrag zur Veränderung der „Verhältnisse“ aufzeigen.
Zeitschrift Planungsrundschau, Sparsamer Staat – Schwache Stadt, Heft 13, 2006, 13,50 €, Bestellungen und weitere Infos hier.

13. ILS NRW / LEG Arbeitsmarkt- und Strukturentwicklung mbH Dortmund (Hrsg.): „Nahversorgung im Quartier“
Die Sicherstellung der Nahversorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs wird zunehmend zum kommunalpolitischen Thema. Sorgen bereitet der Rückzug traditioneller inhabergeführter Betriebsformen des Lebensmitteleinzelhandels. Nicht nur der ländliche Raum, sondern auch Wohnquartiere in Groß- und Mittelstädten sind von dem wirtschaftlichen Niedergang der kleinflächigen Betriebsformen betroffen. Vor diesem Hintergrund werden, bisher vorwiegend im ländlichen Raum verwirklichte, Konzepte zur Nahversorgung vorgestellt und diskutiert, wie sich diese auf städtische Quartiere übertragen lassen.
Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung und Bauwesen des Landes Nordrhein-Westfalen (ILS NRW) u. LEG Arbeitsmarkt- und Strukturentwicklung mbH Dortmund (Hrsg.), Red. Bearb.: Annika Ballach, Jan Fasselt u. Heiko Krause: Nahversorgung im Quartier, Dokumentation des 7. Fachgesprächs "Wohnungsunternehmen als Akteure in der integrierten Stadt(teil)entwicklung", 2007, 55 S., Download

14. von Buttlar / Heuter (Hrsg.): „denkmal!moderne. Architektur der 60er Jahre“
Abbrüche und Entstellungen herausragender Bauwerke der Nachkriegsmoderne sind an der Tagesordnung. Insbesondere die Architektur der 1960er und 70er Jahre ist akut bedroht – eine ganze Epoche droht aus dem kulturellen Gedächtnis zu verschwinden. Die Inwertsetzung, Erhaltung und Sanierung der herausragenden baukünstlerischen Leistungen jener Jahre gehören aktuell zu den wichtigsten Aufgaben der Denkmalpflege und sind Gegenstand einer engagierten Debatte. Neben Beiträge von Experten zu diesem Diskurs belegen zahlreiche Abbildungen im vorliegenden Band belegen die facettenreiche Architekturästhetik der 60er Jahre.
Adrian von Buttlar / Christoph Heuter (Hrsg.): denkmal!moderne. Architektur der 60er Jahre. Wiederentdeckung einer Epoche, Jovis Verlag, 2007, 144 S., ISBN 978-3-939633-40-2, 25 €

15. Hasse: „Übersehene Räume. Zur Kulturgeschichte und Heterotopologie des Parkhauses“
Parkhäuser gehören zum selbstverständlichsten "Inventar" moderner Städte. Dennoch sind sie übersehene Räume - nicht nur lebensweltlich, sondern auch (kultur-)wissenschaftlich. Das Buch widmet sich dieser Lücke und dokumentiert die rund 100-jährige Kulturgeschichte von Parkhäusern, deren Funktion nicht in Profanität aufgeht. Sie erweisen sich vielmehr als mythische Orte, die Geschichten zum Verhältnis von Individuum, Stadt und Automobilität erzählen. Sie sind "andere Räume" (Michel Foucault), die Bedeutungen kommunizieren: über Baustoffe, Konstruktionen, Technologien und ästhetische Formen. Weitere Informationen hier.
Jürgen Hasse: Übersehene Räume. Zur Kulturgeschichte und Heterotopologie des Parkhauses, transcript Verlag, 2007, 220 S., ISBN 978-3-89942-775-2, 24,80 €


II. Neuigkeiten

1. Forschungsagentur Stadtumbau West: 5. Sachstandsbericht
Einen aktuellen Überblick zum ExWoSt-Forschungsfeld Stadtumbau West gibt der fünfte Sachstandsbericht der Forschungsagentur. In der zehnseitigen Veröffentlichung werden die Themen "Eigentümer im Stadtumbau" und "Städtebauliche Qualitäten im Stadtumbau" vertiefend betrachtet. Den Sachstandsbericht finden Sie hier.

2. Dokumentarfilm „Neuland“ im Fernsehen
Die beiden Filmemacher Daniel Kunle und Holger Lauinger haben sich auf eine Reise durch die neuen Bundesländer gemacht, um Landschaften und Dörfer ins Bild zu rücken und aus regionaler Perspektive zu erzählen, wie die Bewohner das Schrumpfen ihrer Region erleben. Sie erkunden den Alltag im Osten Deutschlands mit nüchterner Gelassenheit und halten vor allem Ausschau nach Menschen, die sich auf Neuland wagen und Hoffnung haben.
18 von ihnen führen durch den Film "Neuland": so etwa zwei junge Leute, die ihr Glück als Schneckenzüchter versuchen ... Der Film bietet keine Rezepte zur Sicherung der Zukunft oder zur Wiederbelebung längst totgesagter Regionen und Ort. Er lässt allerdings Lethargie und Missmut weit hinter sich und zeigt, ohne die Schattenseiten auszublenden, dass die deutsche Bürokratie nicht alles blockieren kann und dass der Osten lebt.
Daniel Kunle / Holger Launinger, Dokumentarfilm Neuland, Erstausstrahlung: rbb, Do. 11.10.2007, 23.35 Uhr, weitere Informationen zum Film hier.


III. Termine und Veranstaltungen:

Für aktuelle Termine und Veranstaltungen verweisen wir auf die Terminübersicht der Internetseite http://www.stadtumbau-ost.info


IV. Zusammenfassungen von Abschlussarbeiten:

Die Redaktion des Newsletters bieten eine Plattform zur Veröffentlichung von Abstracts von Abschlussarbeiten (Masterarbeit, Diplomarbeit, Dissertation etc.) an. Interessierte können eine PDF-Datei an die Redaktion schicken, welche dann im darauffolgenden Newsletter mit Downloadmöglichkeit und Kurzbeschreibung des Themas veröffentlicht wird. Die Redaktionen wollen damit dem wissenschaftlichen Nachwuchs die Möglichkeit geben, ihre Abschlussarbeiten einer breiten interessierten Leserschaft zugänglich zu machen.

Folgende formale Anforderungen für die Versendung im Newsletter Schrumpfende Stadt / Stadtumbau Ost bitte beachten: Die aussagekräftige Zusammenfassung darf max. eine DIN A4 Seite lang sein und muss als PDF-Datei mit maximal 250 KB der Redaktion vorliegen. In der Kopfzeile ist einzufügen: „Newsletter Schrumpfende Stadt / Stadtumbau Ost“ sowie Nummer und Jahr des folgenden Newsletters (aktuell „Newsletter Nr. 31, Nov/Dez 2007). Danach sollten folgende Informationen zum Autor / zur Autorin bzw. zur Arbeit aufgeführt werden: Name des Autors bzw. der Autorin / Bildungseinrichtung, an der die Arbeit geschrieben und eingereicht wurde / Studiengang des Autors bzw. der Autorin / Art der Abschlussarbeit (Diplomarbeit, Disseration, Masterarbeit …) / Titel der Abschlussarbeit
Die Redaktion behält sich vor, Arbeiten nicht in den Newsletter aufzunehmen bzw. Korrekturen des Layoutes, der Dateigrösse etc. mit dem Autor abzustimmen.


V. Redaktionelle Hinweise:

Mitwirkung Newsletter #31

Aktuell erhalten diesen Informationsbrief über 900 Abonnenten. Die Herausgeber (Schader-Stiftung und AG schrumpfende-stadt.de) freuen sich über das breite Interesse am Thema und unserem Angebot. Noch mehr freuen wir uns über Rückmeldungen jeglicher Art, sei es konstruktive Kritik, Lob oder Ihre inhaltliche Unterstützung. Um diesen Newsletter möglichst informativ gestalten zu können, sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen. Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit durch Ihre Mitwirkung und geben Sie uns Ihre Beiträge aus den Themenbereichen Schrumpfende Städte / Regenerierung / Stadtumbau für die Rubriken Veröffentlichungen, Neuigkeiten, Termine und Veranstaltungen sowie Zusammenfassungen von Abschlussarbeiten bis zum 16. November 2007 per Email bekannt.
Wenn wir Sie an den Redaktionsschluss des nächsten Newsletters rechtzeitig erinnern sollen, schreiben Sie uns bitte!

Wir wären Ihnen sehr dankbar, wenn Sie unseren Newsletter in Ihrem Umfeld bekannt machen könnten.

Ihr Team von schrumpfende-stadt.de und stadtumbau-ost.de.

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Die Herausgabe des Newsletters "Schrumpfende Stadt/ Stadtumbau Ost" wird unterstützt durch die Schader-Stiftung.

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